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Neoprenanzug

 

Ein Neoprenanzug ist für viele verschiedene sportliche Aktivitäten, die im oder auf dem Wasser stattfinden, einfach unverzichtbar. Ein Fakt, der häufig unterschätzt wird, ist vor allem, dass der menschliche Körper im Wasser 25 bis 40-mal schneller auskühlt, als dies an der Luft der Fall ist. Allerdings ist Neoprenanzug nicht gleich Neoprenanzug. So unterschiedliche die Einsatzgebiete, sprich die Sportarten, und so unterschiedlich die Temperaturzonen, so unterschiedlich sind auch die Neoprenanzüge. Da es eine ganze Reihe unterschiedliche Modelle von Neoprenanzügen gibt, kann es für Neueinsteiger zu einer echten Herausforderung werden, den passenden Neoprenanzug für das entsprechende Einsatzgebiet zu finden. Im Folgenden werden aus diesem Grund die Unterschiede und die verschiedenen Einsatzgebiete genauer erklärt.

 

Was ist ein Neoprenanzug und warum verwendet man diesen?

Bei einem Neoprenanzug handelt es sich um einen hautengen Anzug, dessen Material so konzipiert ist, dass er eine kälteisolierende Wirkung hat. Neopren ist im Grunde ein synthetischer und schaumiger Gummi. Dieses Material schließt Stickstoff in seiner zellenartigen Struktur ein, den sogenannten Stickstoffbläschen. Diese leiten kaum Wärme, dadurch wird Neopren zu einem besonders guten Wärmedämmer. Das Prinzip ähnelt dem Prinzip des „Zwiebel Looks“, den man häufig im Winter einsetzt, um möglichst viel Wärme speichern zu können. Allerdings kann Neopren dies noch um einiges besser.

Genau aus diesem Grund finden Neoprenanzüge für viele verschiedene Wasseraktivitäten ihren Einsatz. So nutzen besonders Taucher, Surfer, Wasserskifahrer, Segler und natürlich auch Schwimmer, und damit auch Triathleten, die Vorzüge eines Neoprenanzuges.

Die Hauptaufgabe des Neoprenanzuges ist auf jeden Fall die wärmedämmende Eigenschaft, aber es gibt noch weitere Vorteile. Ein Neoprenanzug bietet zusätzlich noch einen optimalen UV-Schutz und ebenso bietet er einen physischen Schutz, beispielsweise durch das Vermeiden von Schürfwunden.

 

Für wen eignet sich ein Neoprenanzug?

Grundsätzlich findet ein Neoprenanzug bei etlichen Wassersportarten und Aktivitäten seinen Einsatz. Erhältlich sind diese Anzüge sowohl für Männer und Frauen, für Teenager und Kinder, und sogar auch für Babys. Bei letzteren werden sie natürlich nicht für etwaige Wassersportaktivitäten eingesetzt, sondern dienen als optimaler UV-Schutz. Je nach Sportart gibt es unterschiedliche Neoprenanzüge, die jeweils verschiedene Eigenschaften und Schutzfunktionen haben. Im Übrigen spielt es auch keine Rolle, ob man Anfänger, Fortgeschrittener oder Experte ist.

Der erste entscheidende Faktor für die richtige Wahl eines Neoprenanzuges sind die klimatischen Bedingungen und der zweite wichtige Faktor ist natürlich die Sportart, die mit dem Neoprenanzug ausgeübt werden soll.

Schwimmer und gerade Kraulschwimmer sollten Neoprenanzüge bevorzugen, die an den Beinen, Hüften und am Bauch 5 Millimeter dick sind. Dagegen sollte der Schulterbereich nur 1 bis 3 Millimeter dick sein.

Ein ärmelloser Long John ist die dagegen die optimale Wahl für Stand-Up-Paddler, denn dieser Neoprenanzug wärmt den Korpus, während die Beine, Schulter und Arme frei bleiben und den optimalen Bewegungsfreiraum haben.

Surfer sind häufig mit extrem unterschiedlichen Bedingungen konfrontiert. Hier hängt die Wahl des passenden Neoprenanzuges in aller erster Linie von den vorherrschenden Wassertemperaturen ab. Hier kann also sowohl ein Shorty in Frage kommen, als auch ein Neoprenanzug mit Haube, der über eine Dicke von 5 bis 6 mm verfügt.

Der Neoprenanzug eines Tauchers muss immer vor allen Dingen ausreichende wärmeisolierend sein. Hier gilt stets: „Je tiefer der Tauchgang, desto kälter das Wasser.“

Für das Triathlon gibt es spezielle Formen des Wetsuits. Diese halten den Körper warm. Das gilt sowohl beim Schwimmen als auch beim Radfahren und Laufen. Dank hydrodynamischer Eigenschaften verhelfen Triathlon Neoprenanzüge für mehr Energieeffizienz. Das bedeutet, man gleitet besser im Wasser und spart somit Energie. Zudem sind diese Neoprenanzüge mit einer wasserabweisenden Beschichtung ausgestattet, die dafür sorgt, dass man sich schneller durchs Wasser bewegen kann.

 

In welcher Größe sollte ich einen Neoprenanzug kaufen?

Tatsächlich entscheidet die Wahl der richtigen Größe darüber, ob der Neoprenanzug auch das hält, was er verspricht. Allzu häufig wird hier der Fehler begangen, dass beim Kauf die falsche Größe gewählt wird. In erster Linie wird ein Neoprenanzug schlicht und ergreifend zu groß gekauft. Das liegt vor allem darin begründet, dass ein Neoprenanzug gerade zu Beginn oft sehr eng wirken kann. Vielen neuen Nutzern ist einfach nicht klar, dass sich ein Neoprenanzug mit der Zeit weitet, das kann eine komplette Konfektionsgröße ausmachen.

Nur wenn man die exakte Größe gewählt hat, kann die wichtigste Funktion des Neoprenanzugs, nämlich die Wärmedämmung, auch erfüllt worden.

Neoprenanzüge gibt es in folgenden Größen:

  • XS – S – ST
  • MS – M -ML – MLT
  • LS – L – LT
  • XLS – XL – XXL – XXXL

Im Grunde handelt es sich hier um die gängigen Größen S, M, L und XL. Das zusätzliche S bzw. T weisen hierbei die Größen für kleine bzw. große Menschen aus. Das S steht in diesem Fall „Short“ und das T steht für „Tall“. So findet jeder seine richtige Größe.

 

Was kostet ein Neoprenanzug?

Wie bereits beschrieben, gibt es viele unterschiedliche Modelle von Neoprenanzügen, entsprechend ist hier auch die Preisspanne extrem groß. Man kann einen Neoprenanzug bereits für 30 Euro erwerben, aber es sind ebenso Neoprenanzüge für 700 Euro erhältlich.

Abhängig ist der Preis vor allem von der Marke, dem Modell und dem Verwendungszweck.

Neoprenanzüge für den Einsteiger kosten zwischen 15 und 100 Euro.

Die Mittelklasse beginnt bei 100 Euro und geht hinauf bis 300 Euro.

Entsprechend beginnt die Premiumklasse bei 300 und steigert sich bis zu 700 Euro

Bei diesen unterschiedlichen Preiskategorien sollte man darüber nachdenken, wie häufig der Neoprenanzug genutzt wird und auch, welche Sportart damit ausgeübt wird. So lässt sich die entsprechende in Frage kommende Preisklasse besser finden.

 

Wo kann ich einen Neoprenanzug kaufen?

Inzwischen gibt es Neoprenanzüge nicht mehr nur im Sportgeschäft, sondern man kann sie ebenso in vielen verschiedenen Online-Shops erwerben. Gerade Einsteiger wäre aber zu empfehlen, die persönliche Beratung in einem Sportgeschäft in Anspruch zu nehmen. Wer aber den Ratgeber genau und aufmerksam liest, findet durchaus auch das passende Modell in einem Online-Shop.

Ein Nachteil vieler Sportgeschäfte gegenüber einem Online-Shop ist, dass hier oftmals nicht alle benötigten Größen vorrätig sind. Anders verhält es sich häufig im Online-Shop. Hier sollte man aber unbedingt verschiedene Modelle auswählen, um diese dann in aller Ruhe zu Hause auf ihre Passgenauigkeit prüfen zu können.

 

Warum hält ein Neoprenanzug warm?

Grundsätzlich funktioniert ein Neoprenanzug ähnlich wie die reguläre Kleidung. Im Winter werden häufig mehrere Lagen Kleidung übereinander angezogen, um zwischen den einzelnen Kleidungsstücken ein Luftpolster anzulegen. Diese Luftpolster leiten Körperwärme nur geringfügig und langsam ab. Auf diese Art und Weise isolieren die verschiedenen Luftschichten den Körper. Entsprechend heißt das: Je mehr Lagen, desto besser die Isolation.

Bei Neopren handelt es sich um ein synthetisches, schaumiges Gummi. Dieser synthetische Kautschuk wird aufgeschäumt, wobei sich viele kleine Bläschen bilden. Diese sorgen dann für eine thermische Wärmeisolierung.

Auch hier gilt: Je dicker das Material, desto wärmer hält es. Hier wird deutlich, dass verschiedene Wassertemperaturen auch unterschiedliches Neopren verlangen.

Die Materialstärke liegt in der Regel zwischen 1 und 8 mm. Die gängigsten Modelle haben allerdings eine Stärke von 2 bis 6 mm. Neoprenanzüge haben in der Regel am Korpus eine stärkere Dicke als am restlichen Körper. Der Unterschied liegt bei 2 mm. Angeben sind die Dicken eines Neoprenanzuges mit einem Wert wie 3/2 mm. Das bedeutet, dass der dickste Bereich des Neoprens am Korpus 3 mm und der restliche Teil, z.B. an den Gliedmaßen, 2 mm stark ist.

 

Welche Alternativen gibt es zu einem Neoprenanzug?

Da Neopren nicht besonders nachhaltig ist, gibt es inzwischen zu den normalen Neoprenanzügen auch umweltfreundliche Alternativen.

Inzwischen gibt es Hersteller, die Anzüge aus neoprenfreiem Naturkautschuk produzieren. Dazu gehört der Hersteller Patagonia, der den kompletten Fertigungsprozess transparent hält. Dieses soll auch anderen Herstellern die Möglichkeit geben, ebenfalls nachhaltige Anzüge zu produzieren.

Picture ist ein weiterer umweltfreundlicher Hersteller. Dank NaturalPrene bietet er ebenfalls eine neoprenfreie Alternative an.

 

Diese Arten von Neoprenanzügen gibt es

Wie bereits erwähnt, so gibt es unterschiedliche Arten von Neoprenanzügen. Dazu gehören der Nassanzug (Wetsuit), der Trockenanzug (Drysuit) und der Halbtrockenanzug (Semi-Dry Suit). Im Folgenden wird erklärt, um was für Modelle es sich handelt, wie sie sich unterscheiden und wo jeweils ihre Vor- und Nachteile liegen.

 

Was zeichnet einen Nassanzug (Wetsuit) aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein Wetsuit erlaubt die Zirkulation von Wasser im Anzug. Diese Anzüge haben dementsprechend nur eine eingeschränkte wärmeisolierende Wirkung. Zwar ist ein Wetsuit grundsätzlich wasserdicht, aber über die Öffnungen, also den Hals-, Arm- und Beinausschnitt, kann Wasser eindringen und im Anzug zirkulieren. Deutlich wird hier sicher schon, dass sich aus diesem Grund ein Wetsuit nicht für kalte Gewässer eignet.

Erhältlich sind Wetsuits dennoch mit unterschiedlicher Dicke (2,5 bis 8 mm). Zudem kann man sich hier zwischen einem Einteiler und – wenn auch selten – für einen Zweitteiler entscheiden. Zweiteiler lassen sich zwar einfacher anziehen, dafür kann aber auch noch mehr Wasser in den Anzug eindringen.

Die Vorteile

  • Diese Modelle sind relativ kostengünstig
  • Wetsuits gibt es vielen unterschiedlichen Ausführungen
  • Wetsuits lassen sich vielfältig einsetzen

Die Nachteile

  • Wetsuits sind nur eingeschränkt wärmeisolierend
  • Wetsuits eignen sich nicht für kalte Einsatzgebiete

 

Was zeichnet einen Trockenanzug (Drysuit) aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Anders als beim Wetsuit, hält ein Trockenanzug, wie der Name schon sagt, das Wasser komplett vom Körper fern. Ein Drysuit erlaubt es außerdem, ihn über trockener Bekleidung zu tragen.

Bei Drysuites handelt es sich um wasser- und luftdichte Anzüge. Das Eindringen von Wasser wird durch wasserdichte Reißverschlüsse und Manschetten an Arm-, Bein- und Halsöffnungen verhindert. Daher finden Drysuites ihren Einsatz beim Tauchen, Schnorcheln, Rafting, Segeln und auch beim Surfen, sofern hier in sehr kalten Gewässern gesurft werden soll.

Die Vorteile

  • Drysuite eignen sich sowohl für kalte als auch für sehr kalte Bedingungen
  • Bei Drysuites wird ein sehr hochwertiges Material verwendet
  • Drysuites bleiben innen stets trocken

Die Nachteile

  • Auf Grund ihrer Hochwertigkeit sind Drysuits sehr teuer
  • Für den Einsatz in warmen Gebieten sind Drysuits nur sehr bedingt geeignet

 

Was zeichnet einen Halbtrockenanzug (Semi-Dry Suit) aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Bei einem Halbtrockenanzug, oder auch Semi-Dry Suit, handelt es sich um eine Mischung aus einem Wetsuite und einem Drysuite.

Der Unterschied liegt hier aber darin, dass zwar Wasser in den Anzug eindringen kann, allerdings wird hier ein dauernder direkter Wasseraustausch verhindert. Das bedeutet, dass sich das im Anzug befindliche Wasser aufwärmt und so zu einer zusätzlichen Isolierung wird.

Die Semi-Dry Suits sind mit Neoprenmanschetten an Reißverschlüssen, Hals-, Arm- und Beinöffnungen ausgestattet. Auf diese Weise wird die Wasserzirkulation stark eingeschränkt. Ganz besonders eignet sich ein Semi-Dry Suit für Sportarten wie Surfen, Kitesurfen und weitere Sportarten, die an der Wasseroberfläche stattfinden.

Die Vorteile

  • Semi-Dry Suits eignen sich für unterschiedliche Temperaturen
  • Diese Modelle können auch im Herbst und Winter eingesetzt werden.
  • Bei Semi-Dry Suits ist die Wasserzirkulation innerhalb des Anzugs deutlich eingeschränkt

Die Nachteile

  • Semi-Dry Suits sind vergleichsweise teuer
  • Unter einem Semi-Dry Suit bleibt man nicht trocken

 

Folgende Typen von Neoprenanzügen gibt es

Unterschieden wird hier vor allem zwischen Lycra/Rashguard, Springsuit (Shorty) und Fullsuit (Steamer).

Oberteile aus Neopren mit kurzen Ärmeln sind Lycras, Modell mit langem Arm heißen Rashguard.

Diese Art von Neoprenanzügen schützen außerdem vor unangenehmen Abschürfungen am Oberkörper. Meisten bestehen diese Modelle aus einem leichten und vor allem schnell trocknenden Material. Im Gegensatz zu Springsuits oder auch Fullsuits fällt hier das An- und Ausziehen deutlich einfacher. Ein Springsuit oder auch Shorty hat in der Regel kurze Arme und Beine.

Der Fullsuit wird auch Streamer genannt, er hat lange Arme und Beine. Die größten Unterschiede liegen hier vor allem in der Verarbeitung der Nähte, in der Lage des Reißverschlusses, in der Neoprenstärke und auch in der Fütterung. Hier finden sich unterschiedliche Wärmewirkungen und Windresistenzen, daher eignen sich diese Modelle auch für besonders kaltes Wasser. Zudem sind hier auch Modelle mit Kapuze erhältlich.

Der sogenannte Long John ist eine Kurzarm-Ausführung für wärmere Regionen.

Vor allem eignen sich Lycras, Rashguards und Surf Tees für warme Wassertemperaturen über 20 Grad Celsius. Vor allem kommen sie zum Schutz vor UV-Strahlung zum Einsatz.

 

Materialstärke

Was die Materialstärke eines Neoprenanzuges angeht, so gilt hier: Je kälter das Wasser, desto dicker muss der Neoprenanzug sein.

Zu jedem Typ gibt es entsprechende Materialienstärken, diese wiederum geben Aufschluss über den Einsatz bei entsprechenden Temperaturen.

Um dir die Entscheidung zu vereinfachen, haben wir nachfolgend noch einmal die verschiedenen Typen, Materialstärken und Einsatztemperaturen zusammengefasst.

  • UV Lycra verfügt über keine Materialdicke Bezeichnung, weil es extrem dünn ist. Es eignet sich für den Einsatz bei Temperaturen über 26°C.
  • Mit einer Materialdicke von 1 bis 2 mm ist Rashguard für Temperaturen von 18 bis 25°C geeignet.
  • Shortys, die eine Materialdicke von 2 mm, 3/2 mm aufweisen, eignen sich für Temperaturen von 12 bis 17°C
  • Ein Steamer kann seinen Einsatz bei 8 bis 11 C finden, da er eine Materialdicke von 4/3 mm oder 5/4 mm aufweist.
  • Ein Steamer mit Kapuze findet seine Anwendung bei Temperaturen, die unter 7°C liegen. Dabei verfügt er in der Regel über eine Dicke von 4/3 mm oder 5/4 mm.

Größe und Passform

Die richtige Passform ist sehr wichtig, daher ist zu empfehlen, einen Neoprenanzug intensiv auszuprobieren. In diesem Fall ist ein enganliegender Anzug auf jeden Fall die richtige Wahl.

Besonders wichtig ist zudem, dass sowohl der Kragen, als auch die Ärmel und die Beinöffnungen sehr eng anliegen. Um die optimale Bewegungsfreiheit gewährleisten zu können, muss der Anzug im Bereich der Achseln und dem Schritt eng sein.

 

Einsatzgebiet

Von der gewählten Sportart hängt ab, welche Eigenschaften ein Neoprenanzug haben sollte. Damit beim Kraulschwimmen die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird, sollte die Dicke im Schulterbereich zwischen 1 und 3 mm liegen. Im Bauchbereich sollten es 5 mm sein.

Ein Long John eignet sich besonders zum Stand-Up-Paddeln.

Surfer müssen ihre Wahl des Neoprenanzugs nach der Wassertemperatur ausrichten.

Für Taucher ist die Wärmeisolation der entscheidende Faktor. Je kälter das Wasser, desto dicker sollte der Neoprenanzug sein.

 

Schutz

Neoprenanzüge können unterschiedliche Arten von Schutz bieten. Die Hauptaufgabe besteht aber in der Regel im Schutz vor Unterkühlung. Aber Neoprenanzüge bieten auch zusätzlichen Schutz vor UV-Strahlung, aus diesem Grund sind auch Neoprenanzüge für Babys erhältlich. Aber auch der physische Schutz sollte noch Erwähnung finden, denn gerade an Küsten und Stränden befinden sich oft scharfkantige Gegenstände. Hier kann der Neoprenanzug wie ein Schutzschild wirken.

Auch Surfer freuen sich über diesen Schutz, da die Oberfläche der Surfboards sehr rau ist und so zu schmerzhaften Schürfwunden führen kann. Aus diesem Grund sind die meisten Neoprenanzüge auch an Ellenbogen und Knie nochmal extra verstärkt.