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Neuen Neoprenanzug das erste Mal anziehen

 

Neoprenanzug anziehen: Das Wichtigste in kürze

Ist der Surfanzug neu, kann es sein, dass sich das Reinschlüpfen etwas mühselig darstellt. Das ist normal, denn ein passgenauer Neoprenanzug lässt sich nur schwer anziehen und auch Profisurfer kämpfen mit diesem Umstand.

 

Nachfolgende Tipps erleichtern das Anziehen eines neuen Neoprenanzuges:

 

TIPP 1: Füße, Knöchel, dann Beine

Sitzend ist vorerst nur ein Hosenbein anzuziehen. Dieses ist bis über den jeweiligen Knöchel zu ziehen. Danach folgt der Oberschenkel. Alle Falten sind im Nachgang zu glätten. Beachte, dass sich das Knie-Pad direkt mittige über dem Knie befindet.

Nun folgt das andere Hosenbein. Es empfiehlt sich eine behutsame Vorgehensweise. Ein kräftiges Ziehen am Surfanzug erleichtert das Ankleiden nicht.

Sollte der Neoprenanzug bereit nass sein, empfiehlt es sich Plastiktüten als Strümpfe über den Füßen zu nutzen, um den Widerstand beim Anziehen zu verringern.

 

TIPP 2: Hüfte, Schritt, Oberkörper

Der Anzug so lange über die Hüfte zu ziehen, bis alle Falten an den Beinen geglättet sind. Ein enges Anliegen im Schritt ist zu vermeiden.

Danach ist der zweite Teil des Anzuges bis zu den Achseln hochzukrempeln. Auch hier empfiehlt es sich, alle Falten sofort mit den Fingerspitzen zu glätten. Fingernägel dürfen auf keinen Fall zum Einsatz kommen.

 

TIPP 3: Ärmel, Achseln, Schultern

Zuerst ist der linke Arm durch den Ärmel zu führen, bis das linke Handgelenk austritt. Danach ist das Neopren am Unter- und Oberarm glatt zu streichen, bis alle Falten verschwinden. Der Ärmel darf nicht verdreht sein.

Danach folgt die linke Schulter und schließlich der rechte Arm. Abschließend ist der Kopf durch den Kragen zu führen. Bei Modellen mit Reißverschluss ist dieser am Ende zu schließen.

Ähnlich wie bei den Füßen erleichtern Plastiktüten über den Armen das Eindringen in einen nassen Anzug.

 

Checkliste für den neuen Neoprenanzug

  • leichtes Anziehen möglich
  • erste Anprobe ist etwas kompliziert, Gefühl von „eingepresst sein“
  • enges Anliegen: keine Freiräume zwischen Anzug und Haut, keine Faltenbildung im Schritt, in Kniekehlen oder an Schultern
  • Faltenbildung unter Achseln möglich, diese verschwinden, sobald Arme seitlich angehoben in Brusthöhe
  • Bewegungsfreiheit der Arme nicht eingeschränkt
  • kein beengendes Gefühl beim Ausstrecken der Arme über Kopf und gleichzeitigem Anheben der Schultern
  • im Halsbereich nicht zu eng, normale Atmung problemlos möglich
  • Wichtig ist auch die richtige Pflege, damit ein kontinuierlicher Tragekomfort des Anzuges gewährleistet wird

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